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 Rayono City

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BeitragThema: Rayono City   So 16 März - 17:46

Eine lebendige Vergnügungsstadt mit einem fulminanten Freizeitpark.
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Rosy

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BeitragThema: Re: Rayono City   Do 22 Okt - 20:16

RosyundNathaneal

Heute sagte ihr Terminplaner früh aufstehen. Wieso? Heute war ein Fantreffen geplant. Im Rayono City Freizeitpark. Wenn sie Pech hatte ist das eine Falle ihres Managers, damit sie zusammen mit Kamilla auf den Laufsteg posierte. Ugh. Rosy-Hime Stanford hatte die Nase gestrichen voll für die Kamera zu lächeln und sich wie ein Stück Fleisch behandeln zu lassen. Generell hatte sie die Nase voll. Mach dies, mach das. Werde zur Berühmtheit, damit wir mehr Geld verdienen. Heuchler, alles Heuchler. Allerdings wollte sie ihre Laune nicht an ihren Fans auslassen. Die trugen schließlich keine Schuld daran. Um was für Leute es sich wohl heute handeln würde? Alte Perverslinge oder kleine Prinzesschen?
Nur ein bisschen länger… schlafen…
Widerwillig stand sie auf und öffnete die Tür ihres Trailers, als der nervige Parasit von Manager an dessen Tür klopfte. » Wieso bist du denn noch nicht wach? Zieh dich an und komm auf der Stelle zum Hafen! Gestylt wirst du in Rayono. « Ohne weiter darauf einzugehen oder überhaupt zu signalisieren, dass sie verstanden hatte oder sich beeilen würde, knallte sie ihm einfach die Tür vor der Nase zu. Mit einem Seufzer zog sie sich Sportklamotten an - wie so oft in letzter Zeit. Es war gemütlich und sah ganz okay aus. Kapuze über gezogen und Sonnenbrille aufgesetzt stieg sie aus dem Trailer und bummelte durch die Straßen bis zum Hafen, wo sie ihren Manager entdeckte, der schon wieder an seinem Telefon rumhantierte. » Hatte ich nicht gesagt du sollst dich beeilen? Und geh gefälligst ans Telefon, wenn man dich anruft! « Wie immer ignorierte sie ihn einfach un lief geradewegs an der Nervensäge vorbei auf das Motorboot. In Stratos City würde sie sich Frühstück kaufen… Sie liebte das Essen dort. Eigentlich liebte sie ja jede Art von Essen. Außer Fleisch.
Es dauerte garantiert 2 Stunden bis sie in der Großstadt ankamen. Stunden, in denen sie weiterschlafen konnte. Kaum hatten sie angelegt sprang das Mode-Püppchen aus dem Boot und verzog sich in Richtung Park. Da gab es schließlich diesen einen tollen Imbiss-Stand voller Obst und Smoothies. Sie meinte die Stimmer eines Blutegels hinter sich schreien zu hören, sie ginge in die Falsche Richtung, ein Wagen würde sie in 5 Minuten hier abholen. Als Rosy mit ihrem Frühstück zurückkehrte warteten Chauffeur und Manager ungeduldig auf sie. Beim Chauffeur entschuldigte sich die Madam noch, die alte Pest blieb links liegen. Ein Glück erkannte sie niemand mit offenen Haaren, sonst wäre sie erst in einer Stunde zurückgekommen. Der Weg nach Rayono City dauerte nicht lange. Also hatte sie keine Zeit noch ein Nickerchen einzulegen.
In der Wüstenstadt war ihr erstes Ziel die Pokémon Arena, welche zugleich Laufsteg war. Und da wo es Laufstege gab, da gab es auch Salons. Genau in so einem Raum befand sie sich nun. Auf einem Hocker vor einem lächerlich hellen Spiegel wurde sie hergerichtet. Wie immer band der Stylist ihre Haare zu zwei Zöpfen mit Dutt zusammen. Danach wurde sie mit Make-Up vollgeklatscht, Überrascht stellte sie fest, dass sie diesmal glitzerte. Normalerweise wurde sie immer als Naturschöhnheit verkauft. Mit einer 10 Meter dicken Make-Up Schicht. Das Outfit, was ihr dann in die Hand gedrückt wurde war auch nicht von schlechten Eltern. Ein rotes Abendkleid mit Pailletten. Als der Maulwurf gesagt hatte, es wird Zeit ihr Image zu ändern, hatte sie nicht mit so etwas gerechnet. Das heutige Publikum wird alles andere als angenehm. Und es graute ihr auch schon, dass sie heute modeln müsse. Verdammter Scheiß.
Sie seufzte, als sie sich umgezogen im Spiegel beobachtete. Das Kleid war nicht ihr Stil. Es war… zu sexy. Ihr neues Image war also… sexy. Weil jeder andere genau das gleiche Konzept besaß. Doch das schien ja niemanden zu jucken. Erneut entwich ihr ein Seufzer als sie aus dem Salon trat, wo sie sogleich von der Pest in Empfang genommen wurde. » Gut siehst du aus, hervorragend. Gewöhn' dich schon mal dran und fang' an zu lächeln. In einer halben Stunde beginnt das Treffen. «
Eine halbe Stunde sollte sie jetzt warten? Fertig gemacht? Was sollte sie denn jetzt tun? Essen durfte sie nicht, das könnte ihre Aufmachung zerstören. Laufen auch. Alles würde diese alberne Aufmachung zerstören.
Wie sehr wünschte sie sich, dass ein gewisser Jemand sie hier herausholen würde.
Mittlerweile wünschte sie sich täglich, dass Nathaneal aus dem Nichts auftaucht und sie einfach mitnimmt. Aber natürlich tauchte er nicht auf. Und wenn er auftauchen würde, dann würde er sie wohl nur auslachen. Sie war zu einer Marionette geworden, verdammt.

Irgendwie verstrichen dann 30 Minuten und man setzte sie an einen Tisch zusammen mit Kollegen, die gemeinsam mit ihr die Besatzung ihres letzten Filmes waren. Sklaverei ist das. Wie am Laufband Autogramme geben, ätzend. Doch sie setzte ein Lächeln auf. Schließlich waren die Fans schon lange da. » Hallo, schön dich zu sehen! Auf wiedersehen! … Wie geht's? Bye! … Hi, man sieht sich! … Hallo! Bis bald! … Tagchen! Bis zum nächsten Mal!…  « Grüßen, unterschreiben, verabschieden.

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Nathaneal

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BeitragThema: Re: Rayono City   Fr 23 Okt - 14:46


NATHANEAL & ROSY
Rayono City, Freizeitpark

Mit den Händen tief in den Hosentaschen vergraben schlenderte der Dunkelhaarige mit gesenktem Kopf durch die Gassen von Rayono City. Er hatte kein bestimmtes Ziel, um es genauer auszudrücken war ihm recht langweilig. Etwas, was Nathaneal nicht wirklich leiden konnte. Genervt bliebe er stehen und drehte sich ein mal orientierungslos im Kreis. Er war vor ein paar Tagen in Rayono City angekommen, doch bisher hatte ihn hier noch nichts umgehauen. Vielleicht sollte er einfach aufbrechen bevor er hier noch versauern würde. Ja, wahrscheinlich würde er sich morgen wieder vom Acker machen. Aber was bis dahin?
Natürlich wusste er, dass es hier sowas wie einen Freizeitpark gab, aber irgendwie sprach ihn das nicht sonderlich an, erst recht nicht alleine. Nath war ein Einzelgänger, und das war auch gut so, aber manchmal wünschte er sich doch jemanden mit dem er sich die Langweile vertreiben könnte. Aber diesen Gedanken verwarf er meist augenblicklich wieder. Alleine war er besser dran. Obwohl er nicht leugnen konnte, dass er seine beste Freundin nicht manchmal vermisste. Rosy war die einzige Person gewesen die nicht sofort aufgegeben hatte in Kontakt mit ihm zu treten - das war natürlich seine eigene Schuld, wenn er immer jedem die kalte Schulter zeige und sich für nichts und niemanden interessierte. Dass sie es geschafft hatte sein Interesse zu wecken war schon irgendwie beeindruckend, das musste man ihr lassen. Und es war ja auch nicht so als hätte er es nicht gewollt, dass sie ihn auf seiner Reise begleitet. Aber sie hatte andere Wünsche, und er brachte sie sowieso immer nur in Schwierigkeiten. Ihr Vater machte das ganze auch nicht viel einfacher. Aber das war jetzt auch schon wieder über ein Jahr her.
Was sie jetzt wohl machte? Unterbewusst war Nathaneal auf den nächsten Kiosk zugeschlendert. Dort angekommen fing er an durch alle möglichen Klatschhefte zu blättern. Das tat er hin und wieder mal, um zu sehen, wie es seinem Vögelchen erging. Entweder das oder er hörte bei Gelegenheit Radio oder so. Schon kurz nach ihrere Trennung hatte sie angefangen vereinzelt in den Medien aufzutauschen. Das war erstaunlich; viele Leute hatten den Traum, berühmt zu werden, aber sie hatte es tatsächlich geschafft ihren Wunsch zu verwirklichen, oder war zumindest auf dem besten weg dorthin. Natürlich war Nath stolz auf sie, und er würde es ihr gerne sagen. Gleichzeitig fragte er sich manchmal aber auch ob sie wirklich glücklich war. Sie konnte manchmal ja ganz schön naiv sein und dieses Buisness war sicherlich härter als sie es sich vorgestellt hatte. Das dachte zumindest Nath, aber welche Ahnung hatte er schon?
Es dauerte nicht lange bis er auf das erste Bild der Braunhaarigen stieß. Das meiste war relativ uninteressant und nur dummer Tratsch. Eine kleine Annonce zog jedoch Nathaneals Aufmerksamkeit auf sich. Es ging um ein Fantreffen. Fantreffen, hatte sie jetzt schon Fantreffen? Nun, scheinbar schon, aber das wichtige war, dass es heute stattfand. Hier und heute. »Ey, wenn du Zeitungen lesen willst dann kauf sie auch!«, erschallte plötzlich die Stimme des Kiosksbesitzers. Mürrisch warf Nath die Zeitschrift wieder weg und drehte sich um ohne noch was dazu zu sagen. Als ob er Geld für sowas dummes übrig hatte, von wegen.

Eins war auf jeden Fall sicher: Die Chance werde er definitiv nutzen. Er musste doch schauen wies Rosy geht. Auch wenn sie vielleicht gar nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte, schließlich war er ohne sie aufgebrochen und seitdem war jeglicher Kontakt abgebrochen. Einen Versuch war es aber wert. Mit großen Schritten lief er in Richtung der angegebenen Adresse. Er brauchte nicht lange um den Ort des Fantreffens zu finden, er sah die Traube von Menschen schon von einigen Metern weiter weg. Naths Sicht auf Rosy wurde versperrt, aber er war sich sicher, dass sie dort irgendwo war. Also lehnte er sich in einiger Entfernung an einen Baum und wartete, bis es langsam aber stetig immer weniger Leute wurden. Sobald er sich sicher war, dass das ganze sich seinem Ende näherte, bahnte er sich einen Weg in Richtung des Tisches, an dem einige Personen saßen.
Er brauchte einen Moment um Rosy zu erkennen. Ihre Zöpfe waren nicht zu verwechseln, aber ansonsten sah sie ziemlich anders aus. Verwirrt runzelte er die Stirn als er genau vor ihr zum stehen kam, sich etwas vorlehnte und seine Arme auf dem Tisch abstütze.
»Wie siehst du denn aus? Als wärst du in einen Farbtopf gefallen. Wasch dir mal das Gesicht.«

#1

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Rosy

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BeitragThema: Re: Rayono City   So 15 Nov - 20:46

RosyundNathaneal

Wie lange saß sie hier wohl schon? 2 Stunden? 3 Stunden? Und wie lange würde sie hier noch sitzen? Hoffentlich würde die Autogrammstunde bald zu ende sein. Schließlich war sie hungrig und musste aufs Klo. So wie es aussah würde sie nicht mehr allzu lange verweilen müssen. Die riesige Menschenmasse hatte sich mit der Zeit in eine überschauliche Anzahl verwandelt. Vielleicht wurden sie also fertig, bevor sie einen Krampf vom dauernden Grinsen bekam.
Sie trank gerade einen Schluck Wasser, als sie sich vor Schreck fast verschluckt hätte, da sich ein gewisser jemand einfach so über den Tisch herüberlehnte. » NATH!  « Schrie sie heiser, da sie sich vorhin fast verschluckt hätte. Aufgeregt sprang sie auf, warf dabei den Stuhl um und ergriff den Kopf des jungen Mann vor ihr in den Händen, drehte ihn hin und her. » Du bist es! « Mit den Worten sprang sie um den Tisch herum und umarmte diesen düsteren Kerl, der sie vorhin einfach so beleidigt hatte. Sich das Gesicht waschen? Aber mit Freunden! Dann wäre sie gleich 4 Pfund leichter. Natürlich bemerkte die junge Schauspielerin die Blicke von den Umstehenden. Besonders die ihres Managers und der Security, denen sie über die Schulter einen finsteren Blick zuwarf, der ihnen bedeuten sollte fern zu bleiben.
Wenn sie 'Glück' hatte gäbe es morgen nur ein paar Artikel über sie und den 'mysteriösen Jungen'. Wie sehr sie sich schon auf all die Fragen freute. Und wie sie ihr alle nicht glauben würden, wenn sie sagte, er wäre nur ein Kindheitsfreund. Was er tatsächlich war. Inner lich seufzte sie. Wieso wollte sie jemals Schauspielerin werden?

Ein Glück waren kaum noch Fans für Autogramme da. Außerdem war ja sowieso gleich Schicht im Schacht.  » Wie wäre es, wenn wir irgendwo hingehen wo es ruhiger ist?  « Schlug sie ihrem alten Freund vor, für den sie immer noch mehr empfand als nur Freundschaft. Ein Jahr lang hatten sie sich nicht gesehen und trotzdem schlug ihr Herz höher, wo er jetzt leibhaftig vor ihr stand. Es war so schön ihn wiederzusehen. Vielleicht könnte sie zusammen mit ihm durchbrennen. So wie sie es vor einem Jahr hatte tun wollen. Doch da hatte er ihr bekanntlich einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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BeitragThema: Re: Rayono City   Fr 4 Dez - 16:30


NATHANEAL & ROSY
Rayono City, Freizeitpark

Die junge Frau brauchte einen kleinen Moment um ihn zu erkennen. Bei den vielen Fans mit denen sie sich heute beschäftigen musste war es auch kein Wunder, dass sie sich nicht alle genau ansah. Es erstaunte ihn, dass sie überhaupt so gut mit dem ganzen zurecht kam. Für ihn wäre das ja mal so gar nichts; im Mittelpunkt stehen, mit so vielen Leuten kommunizieren, immer lachen. Dafür war er viel zu gerne ein Einzelgänger. Aber Rosy war schon immer diejenige von den beiden mit den sozialen Kompetenzen gewesen. Aber irgendwas an ihrem freundlichem Dauergrinsen, das sie ihren Fans schenkte, störte ihn. Es war nicht das Lächeln das er so gut kannte. Als das Vögelchen ihn dann allerdings erkannt hatte sah er es für den Bruchteil einer Sekunde bevor sie sich in seine Arme geschmissen hatte. Es war fast als wäre ein kleiner Stein von seinem Herzen gefallen von dem er nicht wusste, dass er da gewesen war, einfach weil er jetzt sicher wusste, dass es ihr gut ging.
Ein bisschen überraschte war Nath von ihrere Reaktion aber schon. Eigentlich hatte er damit gerechnet, dass sie ein bisschen sauer auf ihn war, immerhin hatte er sie mehr oder weniger sitzen gelassen und dann war der Kontakt abgebrochen. Er kannte sie, sie konnte manchmal recht eigen sein, diese Reaktion hätte gepasst. Stattdessen schien sie außer sich und zögerte nicht ihre Arme um seinen Hals zu schmeißen. Nach einer Sekunde perplexen Staunens kam wieder Leben in den Dunkelhaarigen und er erwiderte die Umarmung wobei er sie ein kleines Stück vom Boden hoch hob. Aus dem Augenwinkel bemerkte er die kritischen Blicke der Übriggebliebenen. Einem Teil von ihm war das egal, der andere ahnte schon, dass er Rosy mit seiner Gegenwart tatsächlich nur in Schwierigkeiten ziehen würde, genau das was er hatte vermeiden wollen. Aber für den Moment probierte er das auszublenden. Er wollte ja nur wissen wies ihr ging, kurz mit ihr reden, nachdem schon ein ganzes Jahr ohne irgendwas dergleichen vergangen war.
Der verwirrte Ausdruck in Naths Gesicht war einem leichten Grinsen gewichen als er sich aus der Umarmung löste. »Ich bin's. Hi Kleines.«, bestätigte er. Dass sie dann gleich vorschlug irgendwo anders hinzugehen hatte er nicht erwartet. Vorsichtig warf er einen Blick auf die anderen Leute die die beiden alten Freunde skeptisch beobachteten. Sie schienen nicht so begeistert von der Idee. Eigentlich hatte er ja nicht vorgehabt zu lange zu stören - aber diese Leute sahen so aus als würden sie jeglichen Spaß verderben können. Und außerdem hatte Nathaneal das Gefühl, dass seine alte Freundin eine kleine Auszeit von ihnen brauchte, und die sollte sie auch bekommen.
In dem Moment in dem ihm dieser Gedanke gekommen war setzte er das ganze auch schon in die Tat um, ohne groß darüber nachzudenken was die Folgen sein könnten. Kurzerhand schnappte er sich Rosys Handgelenk, drehte sich um und eilte mit großen Schritten davon, sie hinter sich herziehend und immer schneller werdend. Nach einigen Metern drehte er sich noch mal kurz um - allein die Blicke die ihnen hinterher geworfen wurden waren es schon wert. Erst als er sich sicher war, dass ihnen niemand mehr folgen würde, blieb er stehen und drehte sich zu Roys um. »Alles klar, wo solls hingehen?«, fragte er, unschuldig wie eh und je.

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BeitragThema: Re: Rayono City   Di 8 Dez - 12:17

RosyundNathaneal

Ihre Beine baumelten plötzlich in der Luft, als Nath ihre Umarmung erwiderte. In diesem Moment konnte sie einfach nicht anders und fing an laut zu lachen. Er war es. Er war es wirklich. Real und echt und atmend stand er vor ihr. Rosy wusste gar nicht wohin mit all ihrer Freude. Wie lange schon hatte sie sich gewünscht, dass sie ihn wiedersehen würde? Mit seinem Auftauchen waren all ihre Sorgen (fast) wie weggepustet. Egal wie viele Artikel es morgen über sie un den mysteriösen Jungen gab, egal wie viele Journalisten mit einem Statement ihrerseits rechneten, egal wie wütend ihr Manager sein würde, egal ob ihre Karriere durch ihn gefährdet war; Nath war hier. Ihretwegen könnte jetzt die Welt untergehen, alles egal. Auf seine Aussagen hin lachte sie wieder. » Sag mal, bist du gewachsen? « Kritisch blickte sie ihn von oben bis unten an und boxte ihn spielerisch gegen die Schulter. » Wie viel größer willst du eigentlich noch werden, du Riese! «

Kaum schlug sie vor, woanders hinzugehen, da schnappe Nath auch schon ihr Handgelenk und zog sie hinter sich her. Gut, dass der kleine Superstar sportlich war, sonst hätte sie sicherlich nicht mit dem langen Storchbeinen des Schwarzhaarigen mithalten können. Irgendwann blieb er dann auch stehen und sie konnte kurz nach Luft schnappen. » Riesenraaaaaa~d! « Antwortete sie ihm singend genauso unschuldig, wie er gefragt hatte. Mit einem Grinsen griff sie diesmal nach seiner Hand und hopste zum ausnahmsweise nicht überfüllten Riesenrad. Dort weckten sie den Angestellten, der für die Attraktion zuständig war, auf und wurden ohne weiteres in eine Gondel gelassen und  in die Luft gefahren. Rosy kicherte, gut, dass der Typ sie nicht sofort erkannt hatte. Früher oder später würde es ihm sicher auffallen…

Endlich waren sie alleine und ungestört. Mit ernster Miene sah sie zu ihrem Kindheitsfreund herüber. » Du Arsch. Wie konntest du mich nur allein lassen! « Quengelte sie beleidigt, lächelte danach aber wieder. » Was hast du denn die ganze Zeit getrieben? « Neugierig war sie ja schon immer gewesen, doch wenn er sich ein Jahr lang nicht um sie gekümmert hatte, dann muss er ja ganz schön was erlebt haben! Oder nicht? Hoffentlich hatte er ein paar spannende Geschichten für sie auf Lager, irgendwas, dass sie aufmuntern würde.

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BeitragThema: Re: Rayono City   Fr 11 Dez - 22:57


NATHANEAL & ROSY
Rayono City, Freizeitpark

Rosys Reaktion war wirklich irgendwie ungewohnt. Sie war nicht sauer auf ihn, weil er sie einfach zurück gelassen hatte und es war ihr auch vollkommen egal, dass er sie einfach von einer Gruppe wichtig aussehender Leute weggezogen hatte. Ganz im Gegenteil eigentlich, sie schien sogar froh darüber. All das wirklich nur, weil die Wiedersehensfreude so groß war? Irgendwie schien sich Naths Vermutung zu bestätigen, dass irgendwas in ihrem neuem Leben nicht ganz so war wie es sein sollte. Eins war auf jeden Fall sicher: Für den Moment war sie glücklich. Überschwänglich bewegte sie sich in Richtung Riesenrad und er folgte ihr stumm, die Hände nun tief in seinen Hosentaschen vergraben. Wenn es irgendetwas gab, dass sie unglücklich machte, dann war er ja jetzt da um das zu ändern. Genau deswegen war er gekommen. Er konnte es doch nicht zulassen, dass irgendwas sein Vögelchen traurig machte.
Rosy wirkte vollkommen überdreht und kicherte vor sich hin. Erst als sie sich in einer Kapsel des bunten Riesenrades, das außer ihnen vollkommen leer zu sein schien, wurde ihre Miene ein bisschen ernster. Nun kam endlich das, womit er eigentlich schon die ganze Zeit gerechnet hatte - die Frage nach einer Erklärung. Aus ihrer Stimme konnte er allerdings heraushören, dass sie es so nicht meinte und sie einfach nur froh zu sein schien dass er gerade wieder da war. Lange hielt ihre ernste Miene nicht, stattdessen wollte sie wissen, wie es ihm so ergangen war.
»Ich?«, fragte er überrascht. »Naja, ich bin viel umher gereist. Ich hab ne Menge coole Orte gesehen und verrückte Sachen erlebt, du kennst mich ja ... hab mich irgendwie durchgeschlagen. Aber die letzte Zeit war langweilig.«, fasste er knapp zusammen. Dass Nathaneal nicht gerne über sich selber redete sollte die Braunhaarige eigentlich wissen. Aber selbst wenn, wüsste er gar nicht, wo er anfangen sollte. Ein Jahr war eine lange Zeit und alles mögliche war passiert - anderseits aber wiederum auch nichts, was wichtig genug schien, um es jetzt zu besprechen. Es war mehr oder weniger alles so gewesen wie vorher auch. Er hatte sich in allen möglichen Mist gestürzt, die Gegend erkundet und Menschen gemieden. Nur dieses Mal ohne Rosy an seiner Seite.
Sein Blick ruhte nun ganz offen auf ihr. Es war komisch wie sie noch genauso wie bei ihrem letzten Treffen und gleichzeitig ganz anders aussah. Er merkte, dass etwas nicht stimmte. Auch wenn sie gerade lächelte wie früher immer. Vielleicht war es aber auch einfach nur ihr ungewohnter Aufzug. Klar, sie hatte immer einen Sinn für Mode und Style gehabt, aber das war einfach nicht sie. Es passte nicht.
Während er sie so ansah konnte er ein schiefes Grinsen auf seinen Lippen nicht unterdrücken. Natürlich freute er sich auch, sie endlich wiederzusehen. Es war schön endlich wieder in der Nähe des einzigen Menschen mit dem er je ein engeres Verhältnis hatte zu sein. Es war schön ihre Stimme wieder zu hören und ihre Ausstrahlung wieder zu spüren. Wenn er nicht wüsste, dass es anders besser für sie wäre, dann hätte er sich wahrscheinlich sofort mit ihr in irgendein Abenteuer gestürzt. Aber das konnte er nicht tun, das hatte er bereits vor einem Jahr entschieden und er konnte das jetzt nicht einfach so wieder zerstören.
»Aber ich bin nicht gekommen um über mich zu reden. Wie gehts dir?«, fragte er schließlich und stütze sich dabei mit seinen Ellbogen auf den Knien ab um ihr weiterhin in die Augen sehen zu können. Er wollte nicht, dass sie ihn anlog oder der Frage auswich. Er wollte wissen, wie es ihr ging und was er gegebenenfalls tun konnte, damit es ihr wieder besser ging. Er wollte wissen, ob sie mit dem Weg, den sie eingeschlagen hatte, noch glücklich war. Er wollte die Unwissenheit und dieses Gedanken im Hinterkopf loswerden.

#3

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